London calling

Nach einem Jahr Warten war es Ende Oktober endlich soweit - unsere Fahrt nach London konnte stattfinden.

Mit 14 jungen Menschen ging es mit dem Auto in Richtung Insel. Gestartet sind wir am Samstagabend kurz vor 22 Uhr. Nach rund 12 stündiger Fahrt sind wir am Hostel im Londoner Norden angekommen. Wir konnten unser Gepäck in einem Gepäckraum unterstellen und uns zum ersten Mal auf Erkundungstour machen. Das beste Fortbewegungsmittel in einer solchen Großstadt ist natürlich die U-Bahn. So gingen wir gemeinsam zu der nahegelegenen U-Bahn-Station. Da das Ticketsystem etwas anders funktioniert als in Deutschland und das U-Bahn-Netz doch recht groß ist gab es erst einmal eine Einweisung und eine "Probefahrt". Am Zielbahnhof ging die Entdeckungstour dann los - Wo gibt es was zu essen? Nach dem Abendessen ging es dann zum Check-In in das Hostel.

Der Montag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im Hostel. Anschließend ging es mit der U-Bahn an die Themse zum London Eye. Das London-Eye ist ein Riesenrad, mit geschlossenen Glaskuppeln, aus denen man einen sehr schönen Blick auf London hat. Anschließend ging es wieder in den Norden zum Madame Taussauds, dem Wachfigurenkabinett. Als es Dunkel wurde sind wir gemeinsam an das Ufer der Themse gefahren und haben einen Blick auf die Towerbridge bei Nacht geworfen und eins, zwei Fotos gemacht. Dann mussten wir den Bereich leider verlassen, da er geschlossen wurde.

Am Dienstag starteten wir nach dem Frühstück zum vorgeschriebenen Einreise-Coronatest. Von dort aus ging es weiter in das südliche Stadtzentrum. Von dort aus startete eine dreistündige Fahrradtour durch London. Das hört sich im ersten Moment zwar sehr anstrengend an, aber das war es nicht. Und zudem sehr informativ. Im Gegensatz zu den Stadttouren in den Bussen, die auch gut sind, kann man mit dem Fahrrad an vielen Stellen näher ran und länger verweilen. Eine wirklich interessante Abwechslung. Den Nachmittag durften die Teilnehmer in selbst gewählten Gruppen verbringen und dabei ihren London-Pass nutzen. Das Abendessen haben spontan ein paar Teilnehmer in der Gemeinschaftküche im Hostel zubereitet, so dass nicht erneut eine Fast-Food-Kette aufgesucht werden musste. Im Anschluss haben wir uns London im Dunkeln angeschaut. Dafür waren wir am Piccadilly Circus, in Chinatown und auf der Carnaby Street. Der Abschluss erfolgte an der Themse mit Blick auf das London Eye.

Den Mittwoch durften alle, in ihren gewählten Kleingruppen, auf eigene Faust nutzen. Dabei konnte der London-Pass erneut genutzt werden. Um 22 Uhr mussten alle zurück im Hostel sein.

Auch der Donnerstag stand zuerst im Zeichen des London-Pass. Erst am Abend trafen wir uns wieder gemeinsam am "The Shard" um einen unvergleichlichen Blick über London werfen zu können. Die Uhrzeit hatten wir dabei so gewählt, dass wir innerhalb einer Stunde vom Tageslicht über die Dämmerung bis zur Nachtansicht alles dabei hatten. Nach rund 1 1/2 Stunden war alles gesehen und die Temperatur doch etwas weiter abgesunken, so dass wir uns entschlossen ins Hostel zurück zu fahren.

Shoppen! Unter diesem Motto stand der Freitag in London. Während man die Tage zuvor, mit dem London-Pass, mit Sightseeing und Kultur verbracht hatte, konnte der Freitag überwiegend zum Bummeln und Einkaufen genutzt werden. Der ein oder andere nutzte das auch aus. Abends hieß es dann auch schon wieder Good Bye London. Gemeinsam ging es mit den Autos zurück nach Hause.

 

Unser Fazit: Es waren erlebnisreiche Tage, in denen wir viel Gesehen und Erlebt haben. Die Gruppe war harmonisch und "pflegeleicht", was es uns Teamern deutlich vereinfacht. Allerdings konnten wir bei den Corona-Regeln und Maskenmuffeln häufig nur den Kopf schütteln. Und der Brexit hatte die Ein- und Ausreise nicht gerade vereinfacht. Doch die Mühen haben sich definitiv gelohnt.

 

London
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