Eine Woche am Meer vorüber

Wir starteten in der letzten Sommerferienwoche mit zwanzig Teilnehmern und fünf Teamern für eine Woche an die Nordsee. Hinter uns liegen nun acht Tage mit Höhen und Tiefen, mit Sonne und Regen, mit Streit und Spaß. Hier ein kleiner Erfahrungsbericht.

Um 8.00 Uhr in der Frühe ging es am Samstagmorgen los. Wir trafen uns am Jugendtreff in Oker und erhielten von Prädikant Norbert Bengsch unseren Reisesegen. Leider waren die Autobahnen sehr voll, so dass unsere Reise insgesamt fast sechs Stunden dauerte. Sehr erschreckend dabei war für uns alle wie wenig Menschen eine Rettungsgasse bilden und unsere Rettungsgasse als vierte Fahrspur nutzten.

Am Campingplatz angekommen meldete uns der Freizeitleiter Marius an. Allerdings mussten wir noch bis 15.00 Uhr warten da auf dem Campingplatz Mittagsruhe war. Nachdem die Schranken öffneten ging es los zu unserem Platz direkt neben der Minigolfanlage. Dort bauten wir als erstes einen großen Gerüstpavillon auf in den wir die ganzen Gepäckstücke stellen konnten. Danach ging es mit den ganzen kleinen Zelten und Pavillons weiter. Das war viel anstrengender als wir uns das gedacht haben. Zum Schluss noch alles ausrichten und abspannen. Fertig. Pünktlich zum Abendessen stand dann unser kleines Zeltdorf welches für eine Woche unser Zuhause bilden sollte.

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Der nächste Morgen begann ganz gemütlich mit dem Wecken um 09 Uhr. Marie und der Küchendienst hatten ein leckeres großes Frühstück, sogar mit Rührei, vorbereitet. Küchendienst hatten immer drei Teilnehmer um Marie bei Vorbereiten, Tisch Decken, Abräumen und Geschirrabwaschen zu helfen. Alleine wäre das niemals möglich gewesen bei 25 Personen. Nach dem Frühstück wurden fünf Gruppen mit je vier Personen gebildet. Diese Gruppen erwarteten mehrere Aufgaben in der Woche. Zuerst hatten die Teamer Lagerspiele in "Wikinger Schach", Riesenmikado und Ringe werfen vorbereitet. Die Spiele gingen bis zum Mittag. Nach dem Mittagessen machten wir uns fertig, um das erste Mal gemeinsam zum Strand zu gehen und das Meer zu genießen. Am Abend hieß es dann gemeinsames Abendprogramm. Bei "Schlag den Teamer", eine Abwandlung des TV-Duells Schlag den Raab, trat ein Zelt gegen einen Teamer an. Am ersten Abend gewann das Team Blau die Auslosungsfrage und durfte somit gegen Mandy antreten. In den Spielen wie zum Beispiel Tic Tac Toe, Fühlen und Stimmt's konnten sich die Teilnehmer aus dem blauen Zelt deutlich absetzen und gewannen bereits vor dem Spiel 10 die erste Runde Schlag den Teamer. Zum Abendabschluss bildeten wir wie jeden Abend einen Kreis zur Abendandacht.

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Mit einer langen Wattwanderung starteten wir in den Montag. Wir mussten ungefähr eine halbe Stunde durch das Watt stampfen, um den Anfang des Wassers zu erreichen. Auf dem Weg fanden wir viele kleine und etwas größere Meereslebewesen. Am Wasserrand machten wir dann ein, zwei Fotos. Immer wieder mussten wir etwas näher in Richtung Land vorrücken, weil das Wasser so schnell wiederkam. Nach dem Foto ging es auch direkt zurück in Richtung Strand. Bei einem Krebs haben wir nochmal Halt gemacht und uns angeschaut wie sich so ein Krebs bewegt, wenn er von Muscheln "bedroht" wird. Sehr witzig diese Krebse.
Zum Strand ging es dann abermals am Nachmittag. In unseren kleinen Gruppen traten wir dann im etwas anderen Wasserball gegeneinander an. Leider spielte das Wetter nicht so mit, so dass wir nach kurzer Zeit zurück ins Zeltlager gingen.

In den Dienstag starteten wir wieder mit den kleinen Vierergruppen. Jasmin hatte eine kleine Schnitzeljagd mit vier Stationen und ein paar Zusatzaufgaben vorbereitet. Die Tour führte an den wichtigsten Punkten des Campingplatzes vorbei. Aufgaben waren zum Beispiel das Laufen eines Parcours mit zusammengebundenen Beinen und Riesenmemory. Am Nachmittag hatten dann alle Freizeit und durften sich in kleinen Gruppen selbst auf den Weg machen. Die Meisten von uns verbrachten den Nachmittag am Strand. Immerhin einer der wenigen angekündigten Sonnentage.

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Der Mittwoch begann sehr früh für uns. Gleich nach dem Frühstück machten wir unsere Zelte Wetterfest und brachen mit den Autos in Richtung Aurich auf. Dort gingen wir in einen Kletterwald. Auch hier immer in kleinen gemischten Vierergruppen plus Teamer kletterten wir bis zu sechs verschiedene Parcoure durch. Selbst einige von uns die sich vorher nicht so richtig trauten waren dann mit bis in die höchsten Ebenen gekommen. Nach einem kleinen Lunch ging es dann weiter in die Stadt Norden. Dort hatten wir dann Zeit uns umzuschauen und ein bisschen zu Shoppen. Die Teamer waren in der Zeit groß Einkaufen für die weiteren Tage im Zeltlager. Am Abend startete die zweite Runde "Schlag den Teamer", hier musste Marc gegen das Mädchenzelt antreten. Unter anderem spielten wir die Spiele Ball hochhalten, Headis, Münzen fühlen und Schmecken. Am Ende konnte Marc das Finalspiel für sich entscheiden. 

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Für Donnerstagvormittag stand "Löcher füllen" auf dem Programm. Doch obwohl der Minigolfplatz direkt neben dem Zeltplatz war haben wir erst zwei Minuten vorher verstanden was "Löcher füllen" bedeuten sollte. Auch beim Minigolf ging es wieder in die kleinen Vierergruppen. An 18 bekannten und auch nicht bekannten Bahnen versuchten wir unser Glück. Den restlichen Tag konnten wir wieder selbst gestalten. Am Abend hieß es dann "Schlag den Teamer - Das Finale". Und im Gegensatz zu den anderen Tagen spielten hier immer zwei gegen zwei. Marie und Jasmin stellten sich dem weißen Jungszelt und gewannen im Finalspiel "Jenga". Das Spiel mit dem kleinen Holzturm kennt wahrscheinlich jeder nur nicht auf diese Art und Weise wie wir es spielten. Die Holzklötzchen durften nämlich nur mit Mund und Zunge gespielt werden. Eine sehr lustige Sache für alle Zuschauer.

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Die Nachtruhe von Donnerstag auf Freitag endete sehr früh, wohl etwas zu früh für einige. PLÖTZLICH laute Musik, Fußballtröten, Blitzlicht, Wasser und springende Menschen im weißen Jungszelt. Nach nur wenigen Sekunden war der ganze Spuk vorbei und es herrschte wieder absolute Stille im Zeltlager. Kaum jemand hatte noch etwas verdächtiges sehen können. Erst am Morgen klärte sich die Situation vollständig auf. Die Teamer hatten sich mit den Zelten Blau und Pink zusammengetan, um Levin einen besonderen Geburtstag zu bereiten und das begann eben schon in der Nacht mit dem Überfall. Das Levin das alles tatsächlich verschlafen hatte konnte den Spaß letztendlich nicht einschränken.
Die geplante Fahrradtour musste dann aufgrund der schlechten Wetteraussichten ausfallen. Stattdessen wurden die letzten Runden des Lagerwettbewerbs ausgetragen. Das Mittagessen wurde dann sehr ausgiebig und zog sich bis in den Nachmittag hinein. Zum Geburtstag gehört natürlich auch Kuchen. So hat uns Marie Muffins gebacken. Vor allem die Schokomuffins scheinen geschmeckt zu haben. Doch dann wurde gerade Marius etwas unruhig. Es begann zu Regnen und der Platz hatte schon sehr unter dem nassen Wetter gelitten. Doch der Regen war anders, kräftiger. Innerhalb kürzester Zeit stand das Wasser zwischen unseren Zelten und zum Teil auch in den Zelten. Nun war Teamwork gefragt. Am Anfang funktionierte das Miteinander und anpacken von allen noch nicht so richtig. Erst als der zweite große Regenschauer über uns hereinbrach wachte auch der letzte Teilnehmer auf und packte mit an. Wir mussten Gräben schaufeln, Wasser in Töpfen aus unserem Lager in einen nahegelegenen Schacht schöpfen und die Zelte regelmäßig überprüfen. Dominic, Marie und Marius kümmerten sich währenddessen abwechselnd um den Grill, denn der eigentliche Plan war ein ausgiebiger Grill- und Lagerfeuerabend zum Abschluss. Dieser musste leider ersatzlos ausfallen, da wir bis in die Nacht hinein mit dem Wasser beschäftigt waren.

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Am Samstagmorgen schien dann die Sonne ganz unscheinbar vom Himmel. Doch schon beim Frühstück suchte uns der nächste Regenschauer heim. Wieder waren alle Zelte nass und so verzögerte sich der gesamte Abbau des Lagers. Alle Zelte mussten lange trocknen oder aufwändig von uns getrocknet werden. Dann begannen wir nach und nach mit dem Abbau. Die letzten Zelte und Gepäckstücke mussten wir dann sogar bis zum 100m entfernten Parkplatz tragen, da wir die Autos vor der Mittagsruhe vom Zeltplatz fahren mussten, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Wir schafften es dann erst mit über zwei Stunden Verspätung auf die Autobahn. Erst gegen 21.45 Uhr sind wir in Oker eingetroffen. Natürlich mussten wir dann noch die Fahrzeuge und Anhänger ausräumen und sauber machen. Nach einigen Umarmungen und Verabschiedungen ging es dann für alle zurück ins eigene Bett.

 

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