Steh Auf!

Es gibt Ereignisse, die einen den Boden unter den Füßen wegreißen. Ein solches Ereignis hatten wir als Jugendgruppe im Januar als Marc von uns ging. Auf verschiedenen Wege verarbeiteten wir dieses Ereignis. Ein großes Stück davon in unserem Jugendgottesdienst am vergangenen Sonntag. "Steh Auf!" unser Appell an alle und vor allem an uns selbst. Was es dort zu Erleben gab gibt es nun hier zum Nachlesen und Anschauen.

Für uns bedeuten Jugendgottesdienste nicht, dass wir alles anders machen. Liturgie und Lieder aus dem Gesangbuch sind für uns unverzichtbar. Wir spielen nur hier und da moderne Lieder, Effekte, schauspielerische Glanzleistungen und Mitmachaktionen ein. Aber vor allem wird der gesamte Gottesdienst von und mit Jugendlichen gestaltet. Dies merkt man an den gesprochenen Worten und der Themenwahl.

An diesem Sonntag waren gut 30 Personen unserer Einladung in den Jugendgottesdienst gefolgt. Wir freuten uns sehr über den Besuch, auch wenn einige Menschen ein ähnlicher Schicksalsschlag, wie unserer, zum Gang in die Kirche bewegt hat. Schon der Weg zur Sitzbank war irgendwie anders. Besonders im Eingangsbereich erschwerten Steine den Weg in die Kirche. Warum das so war klärte sich im Verlaufe des Gottesdienstes langsam auf. In der Sitzbank angekommen entdeckte man solche komischen Lampen über den Lautsprechern und an den Seiten zusätzliche Lautsprecher, die da sonst auch nicht waren. Dann 16 Uhr, gedimmtes Licht, aus den Lautsprecher kommen Geräusche. Die Musik beginnt und nach ein paar Minuten beginnt das Lied "Dieser Weg" von Xavier Naidoo. Ein erster Hinweis auf die Steine die überall in der Kirche herumlagen. Das Lied diente aber erstmal nur als Einstimmung, Mitgesungen wurde es nicht. Schon war ich an der Reihe mit der Begrüßung und Einleitung zu diesem Gottesdienst. Das habe ich schon viele Male getan, aber irgendwie war es dieses Mal schwerer. Und länger. Aber das mag eher am Thema und Umstand gelegen haben. Mit einem Gebt schloss ich die Begrüßung ab. Anschließend sangen wir gemeinsam das Lied "Meine Engen Grenzen" aus dem Gesangbuch. Nun kam langsam Bewegung in den Gottesdienst. Sechs von uns machten sich auf für ein kleines Rollenspiel welches die Geschichte von Lazarus erzählte. Diese Geschichte hatte Johannes in seinem Buch im 11. Kapitel aufgeschrieben. Aber auch hier eine weitere Besonderheit: Wir haben den Text nicht aus der normalen Bibel verlesen, sondern aus der Volxbibel. Die Volxbibel gibt die Geschichten in einer etwas anderen, jüngeren Sprache wieder, aber ohne den Inhalt zu verändern. Schließlich fiel der Satz "Herr, wenn du nur da gewesen wärst, dann würde mein Bruder noch leben". An dieser Stelle wird die Lesung unterbrochen. Nun lüftete Josefine das Geheimnis hinter den Steinen in den Gängen. Jeder Besucher durfte sich einen solchen Stein nehmen. Darauf fand man einen der folgenden Begriffe: Vertrauen, Glaube, Rückhalt und Hoffnung. Alle mit dem gleichen Begriff trafen sich in jeweils einer der Ecken der Kirche, um sich dort mit uns über die Begriffe zu unterhalten. Es entstanden schöne Unterhaltungen zu Themen wie zum Beispiel: Warum hilft mir der Glaube? Wer gibt mir Rückhalt? Wo kommt meine Hoffnung her? Warum ist Vertrauen so wichtig? Mitmachen und Mitgestalten für uns ganz wichtiger Bestandteil unserer Jugendgottesdienste. Daher gingen die Ergebnisse des Gespräches nicht nur auf Plakaten verloren, sondern wurden von mir anschließend vorgestellt. Mit dem Lied "Steh auf, wenn du am Boden bist" von den Toten Hosen, schlossen wir diesen Teil des Gottesdienstes ab. Alle sangen kräftig mit.

Weiter ging es mit dem zweiten Teil der Kombination aus Lesung und Rollenspiel von Lazarus. Wir beendeten die Szene mit dem Lied "Da wohnt ein Sehnen tief in uns". An dieser Stelle war es Zeit für die Predigt. Doch auch an dieser Stelle kein Pfarrer oder Prädikant am Lesepult, sondern zwei Jugendliche aus unserer Jugendgruppe. Jasmin und Lena hatten ihre Gedanken und Gefühle zu der Geschichte von Lazarus und zur ihrer eigenen Situation im Umgang mit Tot und Trauer aufgeschrieben und trugen sie vor. Worte die einem sehr nahe gingen. Nun war es aber wieder soweit die Gottesdienstbesucher einzubinden. Wir hatten für jeden Besucher einen Blumentopf, Erde, Samen und Wasser vorbereitet. So konnte sich jeder Besucher seine eigene Blume pflanzen, ein Stück neues Leben. Im Hintergrund liefen dazu die Fantastischen Vier mit ihrem Lied "Ernten was wir säen". Zuhause dürfen die Blumen nun wachsen und blühen. Nach dem Lied "Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt" und den Mitteilungen hielten wir noch gemeinsam Fürbitte. Auch die Fürbitten hatten die Jugendlichen alle selbst geschrieben. Es waren also ihre persönlichen kleinen Gebete an Gott. Wir schlossen die Fürbitte dem Vater unser. Ja, wir singen gerne in unseren Gottesdiensten so gab es noch das Lied "Wir haben Gottes Spuren festgestellt" bevor Norbert Bengsch uns den Segen erteilte. Als Abschlusslied haben wir uns "Sein oder nicht Sein" von der Deutschrockband Frei.Wild ausgesucht. Die Texte der Band begleiten uns seit Monaten in der Jugendgruppe. Umso lauter haben wir dieses Lied mitgesungen. Dann war der Gottesdienst auch schon vorbei und wir gingen gemeinsam zum Ausgang, um die Gottesdienstbesucher zu verabschieden.

Der nächste Jugendgottesdienst findet übrigens am 20. August statt. Gleich in den Terminkalender eintragen!

 

Fotos

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